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Baugenehmigung: So läuft das Genehmigungsverfahren ab
Für den Bau eines Einfamilienhauses ist in Deutschland grundsätzlich eine Baugenehmigung erforderlich. Das Genehmigungsverfahren beginnt mit der Prüfung des Bebauungsplans: Bebauungspläne regeln die städtebauliche Entwicklung und sollen den Charakter eines Ortes bewahren. Sie legen fest, welche Bauweise und Nutzung zulässig sind, wie dicht bebaut werden darf und wie bestehende Nutzungen in der Umgebung geschützt werden, etwa vor Lärm oder störenden Einflüssen.
Nach der Einreichung des Bauantrags prüft das Bauamt die Vollständigkeit und fachliche Richtigkeit der Unterlagen. Die Bearbeitungszeit variiert je nach Verfahren: Im vereinfachten Verfahren beträgt sie etwa 3 Monate, im vollen Verfahren bis zu 6 Monate. Wichtig ist die frühzeitige Abstimmung mit der Behörde – so erfahren Sie, welche Anforderungen gelten und welche Nachweise erforderlich sind.

Regionale Unterschiede spielen eine große Rolle: Jedes Bundesland hat eigene Landesbauordnungen mit spezifischen Vorgaben zu Raumhöhen, Brandschutz oder Stellplätzen. Zudem wird das Genehmigungsverfahren zunehmend digitalisiert – viele Städte ermöglichen inzwischen die digitale Einreichung der Unterlagen. Planeco Building unterstützt Sie bei der Erstellung aller erforderlichen Unterlagen und sorgt dafür, dass Ihr Antrag vollständig und genehmigungsfähig ist.
Erforderliche Unterlagen für den Bauantrag
Ein vollständiger Bauantrag umfasst verschiedene Dokumente, die je nach Stadt und Bundesland variieren können. Ein bauvorlageberechtigter Architekt muss die Unterlagen fachlich prüfen und unterschreiben; ohne die Unterschrift wird Ihr Antrag nicht bearbeitet. Die wichtigsten Bestandteile sind:
- Bauantragsformular mit Angaben zu Kosten, Flächen und Nutzung
- Grundrisse, Schnitte und Ansichten des geplanten Gebäudes
- Lageplan mit Darstellung des Grundstücks und der Bebauung
- Flächenberechnungen (Wohnfläche, Grundfläche, Geschossfläche)
- Statistischer Erhebungsbogen
- Brandschutznachweise (abhängig von den örtlichen Anforderungen)
- Abweichungen von der Landesbauordnung oder Befreiungen vom Bebauungsplan, falls Ihr Vorhaben von den zulässigen Vorgaben abweicht
Die Anforderungen sind im Grundgerüst ähnlich, können aber im Detail variieren, etwa beim Brandschutznachweis, der je nach Gebäudeklasse erforderlich wird (in manchen Bundesländern ab Gebäudeklasse 3, in anderen ab Gebäudeklasse 5). Planeco Building übernimmt die komplette Erstellung der Antragsunterlagen deutschlandweit und digital, damit Ihr Bauvorhaben reibungslos genehmigt wird.
Was kostet der Bau eines Einfamilienhauses?
Die Kosten für ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus liegen aktuell zwischen 3.300 und 3.800,– € pro Quadratmeter Wohnfläche (inkl. MwSt.). Diese Preisspanne zeigt: Der Bau eines Eigenheims ist eine erhebliche Investition, bei der zahlreiche Faktoren den finalen Preis beeinflussen. Ausstattung, Materialien, Bauweise und regionale Unterschiede spielen dabei eine zentrale Rolle. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hängt stark von der gewählten Bauweise ab. Verschiedene Modelle – vom klassischen Massivhaus bis zum modernen Fertighaus – bieten unterschiedliche Kostenpunkte bei vergleichbarer Qualität.
In städtischen Regionen fallen die Preise tendenziell höher aus als auf dem Land – nicht nur wegen höherer Grundstückspreise, sondern auch durch regional unterschiedliche Lohnkosten und Materialverfügbarkeit. Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
- Rohbau: Fundament, Mauerwerk, Dach und tragende Konstruktion
- Ausbau: Fenster, Türen, Böden, Sanitäranlagen und Innenausbau
- Technik: Heizung, Elektrik, Lüftung und Haustechnik

Die professionelle Kostenkalkulation im Bauwesen erfolgt nach DIN 276, die acht Kostengruppen von den Grundstückskosten über Bauwerkskosten bis zu Baunebenkosten definiert. Diese standardisierte Gliederung hilft, alle Ausgaben strukturiert zu erfassen und realistisch zu planen.
Individuelle Wünsche erhöhen den Preis spürbar: Eine hochwertige Fassade, Natursteinelemente oder spezielle Fenster schlagen sich im Budget nieder, denn die Materialwahl hat großen Einfluss auf den Preis. Klären Sie Ihre Qualitätsansprüche daher früh, um Ihr Budget realistisch zu planen und böse Überraschungen zu vermeiden.
Baunebenkosten: Diese Zusatzkosten müssen Sie einplanen
Baunebenkosten sind alle Kosten, die zusätzlich zu den reinen Baukosten anfallen. Die Faustregel lautet: Rechnen Sie mit 15–20 % der Gesamtkosten. Fehlende Transparenz und unerwartete Posten führen oft dazu, dass Bauherren diese Ausgaben nicht ausreichend berücksichtigen. Bei einem Bauvorhaben von 400.000,– € (Baukosten brutto) sollten Sie daher zusätzlich 60.000–80.000,– € für Nebenkosten einplanen.
Die wichtigsten Kostenpunkte im Überblick:
Alle Angaben verstehen sich als Bruttopreise inkl. 19 % MwSt.
Planeco Building bietet transparente Preise für die Genehmigungsplanung – ohne versteckte Kosten. So behalten Sie Ihr Budget jederzeit im Blick und können Ihr Bauprojekt sicher kalkulieren.
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Von der Planung bis zum Einzug: Die wichtigsten Bauphasen
Der Bau eines Einfamilienhauses gliedert sich in mehrere klar definierte Phasen, die jeweils sorgfältige Planung erfordern. Von der Grundstückssuche über die Planung und Genehmigung bis hin zur Bauphase und dem Einzug – jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) umfassen die Leistungsphasen 1–4 die Planungs- und Genehmigungsphase, während die Phasen 5–9 Ausschreibung, Bau und Abnahme betreffen.
Planeco Building unterstützt Sie bei der Genehmigungsplanung und sorgt dafür, dass alle erforderlichen Unterlagen vollständig und fachgerecht erstellt werden. Die folgenden Abschnitte geben Ihnen einen Überblick über alle wichtigen Etappen:
Phase 1: Grundstückssuche und Finanzierung
Die Wahl des richtigen Grundstücks ist entscheidend für Ihr gesamtes Bauprojekt. Lage, Größe, Bodenbeschaffenheit und vor allem der Bebauungsplan bestimmen, was Sie bauen dürfen und welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Der Bebauungsplan legt die Art der baulichen Nutzung nach BauNVO fest (z. B. reines Wohngebiet, Mischgebiet) und kann weitere Vorgaben enthalten wie Geschosszahl, Grundflächenzahl (GRZ), Geschossflächenzahl (GFZ) oder Dachform.
Parallel zur Grundstückssuche sollten Sie Ihre Finanzierung klären: Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung? Welchen Kreditrahmen können Sie realisieren? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Eine frühzeitige Finanzierungsplanung verschafft Ihnen Planungssicherheit und verhindert, dass Sie später Budgetanpassungen vornehmen müssen.
Wichtige Prüfpunkte beim Grundstückskauf:
- Bebauungsplan prüfen: Was ist baulich zulässig?
- Bodenbeschaffenheit: Ist der Untergrund tragfähig?
- Erschließung: Sind Wasser, Strom und Abwasser vorhanden?
- Altlasten: Gibt es Einschränkungen durch frühere Nutzung?

Phase 2: Planung und Genehmigung
In dieser Phase entstehen die konkreten Pläne für Ihr Einfamilienhaus. Die Leistungsphasen 1–4 strukturieren diesen Prozess klar:
- In LP 1 (Grundlagenermittlung) werden die Rahmenbedingungen geklärt – Ihre Wünsche, das Budget und die baurechtlichen Vorgaben.
- In LP 2 (Vorplanung) entstehen erste Volumen- und Raumstudien, die zeigen, wie Ihr Haus aussehen könnte, inklusive grober innerer Erschließung und Raumaufteilung.
- Die LP 3 (Entwurfsplanung) ist die detaillierteste Phase: Hier wird der Grundriss präzise geplant, gemeinsam mit Statiker und Haustechnik. Diese Teamarbeit ist entscheidend, denn nur so entsteht ein funktionierendes Gebäude.
- In LP 4 (Genehmigungsplanung) werden alle Unterlagen für die Baugenehmigung erstellt: Bauzeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten), Formulare, Nachweise (z. B. Brandschutz, Statik), Berechnungen (Flächen, Stellplätze) sowie gegebenenfalls Abweichungen oder Befreiungsanträge.
Eine Besonderheit: Die LP 4 kann vorgezogen werden, um die Genehmigungszeit zu verkürzen. Dies birgt jedoch das Risiko, dass bei späteren Planungsänderungen Unterlagen nachgereicht werden müssen.
Phase 3: Detailplanung, Ausschreibung und Bauphase
Nach der Genehmigung folgt zunächst die LP 5 (Detailplanung), in der alle technischen Details präzise ausgearbeitet werden. Erst danach beginnt die Ausschreibung (LP 6–7): Es werden Leistungsverzeichnisse erstellt, Angebote von Handwerkern, Landschaftsarchitekten und gegebenenfalls Brandschutzgutachtern eingeholt und die Vergabe der Gewerke organisiert.
Diese Phase erfordert eine gute Koordination, da verschiedene Fachbetriebe zeitlich aufeinander abgestimmt werden müssen. Die eigentliche Bauphase kann mehrere Monate dauern, abhängig von Witterung, Materialverfügbarkeit und Komplexität des Bauvorhabens. Während dieser Phase liegt der Fokus auf der Bauüberwachung und der fachgerechten Ausführung.
Phase 4: Abnahme und Einzug
Die Bauabnahme markiert den offiziellen Abschluss der Bauarbeiten. Dabei wird das Haus auf Mängel überprüft und ein Abnahmeprotokoll erstellt. Eventuelle Mängel werden dokumentiert und müssen vom Bauunternehmen nachgebessert werden. Nach der Abnahme erfolgt die Schlüsselübergabe – der Moment, in dem Ihr Einfamilienhaus offiziell Ihnen gehört. Gewährleistungsfristen sichern Sie für mehrere Jahre ab: Bei Baumängeln können Sie innerhalb dieser Frist Nachbesserungen einfordern.

Massivhaus oder Fertighaus: Welche Bauweise passt zu Ihnen?
Beim Bau eines Einfamilienhauses stehen Bauherren vor einer grundlegenden Entscheidung: Massivhaus oder Fertighaus? Beide Bauweisen haben ihre Vorzüge und unterscheiden sich deutlich in Konstruktion, Bauzeit und Flexibilität. Das Massivhaus wird Stein auf Stein gemauert – eine schwere Bauweise, die für Langlebigkeit, hervorragenden Schallschutz und hohe Wertbeständigkeit steht. Die freie Gestaltung ermöglicht individuelle Grundrisse ohne konstruktive Grenzen.
Das Fertighaus hingegen basiert in der Regel auf vorgefertigten Elementen – häufig aus Holz gefertigt, aber auch aus anderen Materialien verfügbar – die in einer Fabrik produziert und auf der Baustelle montiert werden. Der große Vorteil: Die Bauzeit ist extrem kurz, oft ist das Haus innerhalb eines Tages regendicht. Zudem bieten Fertighäuser Planungssicherheit durch transparente Preise und moderne Technik. Fertighäuser sind individueller gestaltbar als oft angenommen, aber Sie sind an die Holzbauweise gebunden.
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Welches Haus passt zu mir?
Welcher Haustyp am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrem Budget und Ihren Lebensumständen ab.
- Das Fertighaus punktet mit schneller Bauphase auf der Baustelle, allerdings können Wartezeiten bis zum Baubeginn mehrere Monate betragen. Es bietet planbare Kosten und ist ideal für Bauherren, die Wert auf Kostentransparenz legen.
- Das Holzhaus richtet sich an umweltbewusste Bauherren, denen Nachhaltigkeit und ein naturnahes Wohngefühl wichtig sind. Die ökologische Bauweise mit nachwachsenden Rohstoffen schafft ein angenehmes Raumklima, wobei auch gemauerte Häuser durch nachhaltige Materialwahl und energieeffiziente Technik ökologisch gebaut werden können.
- Das Passivhaus ist die richtige Wahl für alle, die langfristig denken: Durch hohe Energieeffizienz fallen die Betriebskosten extrem niedrig aus – ein Plus für Geldbeutel und Umwelt.
- Der Bungalow ermöglicht durch das Wohnen auf einer Etage die Möglichkeit für barrierefreies Bauen und ist besonders komfortabel für Familien mit kleinen Kindern oder Menschen, die im Alter auf ebenerdiges Wohnen setzen möchten.
- Das Massivhaus überzeugt durch individuelle Planbarkeit und hohe Wertbeständigkeit. Sie können Ihren Grundriss gänzlich frei gestalten und profitieren von hervorragendem Schallschutz (abhängig von den gewählten Materialien und Wandstärken).
Einfamilienhaus bauen mit Architekt – das sind die Vorteile
Wer mit einem Architekten baut, profitiert von einem Maß an Individualität, das Fertighaus-Kataloge kaum bieten können. Ein erfahrener Architekt plant Ihr Haus genau nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen, vom maßgeschneiderten Grundriss über die hochwertige Materialauswahl bis zu besonderen Details, die Ihr Zuhause zu einem echten Unikat machen. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
- Individuelle Planung: Jeder Grundriss wird exakt auf Ihre Vorstellungen und Lebenssituation zugeschnitten – ohne Kompromisse bei Raumaufteilung oder Gestaltungsmöglichkeiten.
- Hochwertige Materialauswahl: Zugang zu besonderen Produkten und Lösungen, die über Standard-Ausstattung hinausgehen (auch beim Fertighaus sind hochwertige Materialien möglich, jedoch oft innerhalb eines vorgegebenen Rahmens).
- Persönliche Betreuung: Ein fester Ansprechpartner begleitet Sie durch alle Leistungsphasen und berät Sie individuell zu Design, Technik und Umsetzung.
- Teamarbeit auf höchstem Niveau: Ihr Architekt arbeitet eng mit Statikern und Haustechnik-Experten zusammen – so entsteht ein durchdachtes, funktionales Gebäude.

Typische Fehler beim Hausbau vermeiden
Viele Bauherren unterschätzen die Komplexität des Genehmigungsverfahrens und der Bauplanung. Die häufigsten Fehler lassen sich jedoch durch sorgfältige Vorbereitung und fachliche Unterstützung vermeiden. Der größte Fehler ist, einfach drauflos zu planen, ohne die Rahmenbedingungen zu kennen, was zu teuren Nachbesserungen führt.
Die wichtigsten Stolperfallen im Überblick:
- Nicht frühzeitig mit dem Bauamt sprechen: Wer erst nach der Planung Kontakt zur Behörde aufnimmt, riskiert Nachforderungen und Verzögerungen. Klären Sie Anforderungen vorab.
- Bebauungsplan nicht gründlich prüfen: Vorgaben zu Geschosszahl, Dachform und bebaubarer Fläche werden oft übersehen. Das kann zu aufwendigen Planungsänderungen und Mehrkosten führen.
- Kosten unterschätzen: Besonders Baunebenkosten werden häufig nicht ausreichend eingeplant. Rechnen Sie realistisch mit 15–20 % Zusatzkosten.
- Materialqualität zu spät definieren: Unklare Vorstellungen führen später zu Mehrkosten. Legen Sie früh fest, welche Ausstattung Sie wünschen.
- Abstandsflächen zu Nachbarn missachten: Verstöße gegen Abstandsvorschriften können zur Ablehnung des Bauantrags führen oder Nachbarschaftskonflikte auslösen.
- Keine Rücklagen für Unvorhergesehenes: Planen Sie einen Puffer von mindestens 10 % für unerwartete Ausgaben ein.
Mit Planeco Building zur Baugenehmigung für Ihr Einfamilienhaus
Planeco Building ist Ihr erfahrener Partner für die Genehmigungsplanung Ihres Einfamilienhauses. Wir übernehmen die komplette Erstellung aller genehmigungsrelevanten Unterlagen und sorgen dafür, dass Ihr Bauantrag fachgerecht und vollständig beim Bauamt eingereicht wird. Mit über 1.400 erfolgreich begleiteten Bauanträgen verbinden wir fachliche Expertise mit effizienten Prozessen. Ihre Vorteile mit Planeco Building:
- Erstberatung: Wir prüfen Ihr Bauvorhaben und geben Ihnen eine realistische Einschätzung zur Machbarkeit.
- Rundum-Service aus einer Hand: Architektur, Statik, Brandschutz – alle genehmigungsrelevanten Leistungen koordiniert und professionell erstellt.
- Schnelle Bearbeitung: Oft sind Ihre Unterlagen bereits nach 2–3 Wochen einreichbereit – vorausgesetzt, alle Informationen liegen vollständig vor.
- Transparente Preise: Keine versteckten Gebühren, klare Kostenstruktur von Anfang an.
- Deutschlandweite Verfügbarkeit: Wir kennen die regionalen Anforderungen und arbeiten mit Behörden in allen Bundesländern zusammen.








