Nutzungsänderung

Nutzungsänderung in Hannover: Schnell und digital zur Baugenehmigung

February 3, 2026
Update:
February 3, 2026
Lesezeit: 5 Min.
Sebastian Rupp
Sebastian Rupp
February 3, 2026
Update:
February 3, 2026
Sie möchten eine Nutzungsänderung in Hannover beantragen? Mit der digitalisierten Bauaufsicht und den neuen Erleichterungen der NBauO 2024 geht es schneller denn je. Planeco Building begleitet Sie sicher durch alle Verfahren.

Eine Nutzungsänderung in Hannover erfordert seit dem 1. Januar 2024 eine digitale Antragstellung über das Online-Portal der Bauaufsichtsbehörde. Die Niedersächsische Bauordnung (NBauO) wurde am 1. Juli 2024 umfassend novelliert und bietet nun deutliche Erleichterungen für Bestandsgebäude. Ob Sie Gewerberäume in Wohnraum umwandeln, eine Ferienwohnung einrichten oder gewerbliche Flächen umnutzen möchten – wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Nutzungsänderung erfolgreich durch das Verfahren bringen.

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Was ist eine Nutzungsänderung?

Eine Nutzungsänderung beschreibt die Veränderung der Art der baulichen Nutzung eines Gebäudes oder Gebäudeteils. Nach der NBauO liegt eine Nutzungsänderung vor, wenn sich die neue Nutzung von der bisherigen so unterscheidet, dass andere oder weitergehende bauordnungs- und bauplanungsrechtliche Anforderungen gelten.

Entscheidend ist dabei nicht die tatsächliche Nutzung, sondern die in der letzten Baugenehmigung genehmigte Nutzung. Eine Nutzungsänderung in Hannover entspricht rechtlich einem Bauantrag, auch wenn keine baulichen Veränderungen erforderlich sind.

Wann benötigt man eine Nutzungsänderung in Hannover?

Eine Genehmigung für eine Nutzungsänderung in Hannover ist immer dann erforderlich, wenn sich durch die Änderung andere oder höhere Anforderungen an die bauliche Anlage ergeben. Dies betrifft sowohl das Bauplanungsrecht als auch das Bauordnungsrecht:

  • Bauplanungsrecht: Regelt, welche Nutzungsarten in welchen Gebieten zulässig sind (Wohngebiet, Gewerbegebiet, Mischgebiet)
  • Bauordnungsrecht: Bestimmt technische Anforderungen wie Brandschutz, Stellplätze, Barrierefreiheit und Rettungswege
  • Sicherheitsanforderungen: Unterschiedliche Nutzungen haben verschiedene Schutzanforderungen
  • Emissionsschutz: Gewerbliche Nutzungen können andere Lärmschutzauflagen erfordern

Typische Beispiele für eine Nutzungsänderung in Hannover

Die häufigsten Anwendungsfälle für eine Nutzungsänderung in Hannover umfassen verschiedene Umwandlungsszenarien:

  1. Nutzungsänderung Ferienwohnung: Umwandlung von Wohnraum zur Kurzzeitvermietung
  2. Gewerbe in Wohnraum umwandeln: Büros oder Praxen zu Wohnungen
  3. Gewerbe in Gewerbe umwandeln: Wechsel zwischen verschiedenen gewerblichen Nutzungen
  4. Dachgeschossausbau: Speicher oder ungenutzter Dachraum zu Wohnzwecken
  5. Kellerausbau: Kellerräume zu Wohn- oder Gewerberäumen

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Nutzungsänderung in Hannover beantragen

Das Nutzungsänderung beantragen in Hannover folgt seit der Digitalisierung einem strukturierten Online-Verfahren:

  1. Machbarkeitsprüfung: Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit am Standort
  2. Verfahrensart bestimmen: Klärung, ob verfahrensfrei, mitteilungspflichtig oder genehmigungspflichtig
  3. Unterlagen erstellen: Bauzeichnungen, Baubeschreibung und Nachweise durch bauvorlageberechtigte Person
  4. Digitale Einreichung: Upload über das Bauportal mit BundID-Authentifizierung
  5. Behördliche Prüfung: Vollständigkeitsprüfung binnen 3 Wochen
  6. Genehmigungserteilung: Entscheidung nach 3–8 Wochen bei einfachen Verfahren

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Welche Unterlagen benötige ich für einen Antrag auf Nutzungsänderung?

Für eine Nutzungsänderung in Hannover sind nach der Bauvorlagenverordnung (BauVorlVO) folgende Unterlagen erforderlich:

  • Amtliches Antragsformular über das digitale Bauportal
  • Betriebsbeschreibung oder detaillierte Nutzungsbeschreibung
  • Lageplan mit Auszug aus dem Liegenschaftskataster (nicht älter als 6 Monate)
  • Bauzeichnungen mit Eintragung der bisherigen und künftigen Nutzung
  • Bauzahlenberechnung (Wohn- oder Nutzflächenberechnung)
  • Stellplatznachweis für den Mehrbedarf
  • Brandschutznachweis bei gewerblicher Nutzung
  • Standsicherheitsnachweis bei baulichen Änderungen

Wie lange dauert ein Antrag auf Nutzungsänderung in Hannover?

Die Nutzungsänderung Hannover Dauer variiert je nach Verfahrensart: Bauvoranfragen benötigen 3–8 Wochen, während vollständige Baugenehmigungen bis zu 140 Tage dauern können. Die Vollständigkeitsprüfung erfolgt binnen 3 Wochen nach Eingang.

Was kostet eine Nutzungsänderung in Hannover?

Die Kosten für eine Nutzungsänderung in Hannover setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

1. Planungskosten

  • Architekt-Kosten für Antragserstellung: 1.500,– bis 4.000,– €
  • Zusätzliche Fachplaner: 500,– bis 2.000,– €
  • Gutachten (Brandschutz, Schallschutz): 800,– bis 3.000,– €

2. Behördliche Kosten

  • Bauvoranfrage: 150,– bis 500,– €
  • Baugenehmigung: 0,3 % bis 0,8 % der Baukosten
  • Mindestgebühr: 200,– bis 800,– €

3. Mögliche Baumaßnahmen

  • Brandschutzertüchtigung: 2.000,– bis 15.000,– €
  • Zusätzliche Stellplätze: 1.500,– bis 3.000,– € pro Stellplatz
  • Barrierefreier Ausbau: 10.000,– bis 50.000,– €

Nutzungsänderung ohne Genehmigung: Diese Konsequenzen drohen

Eine Nutzungsänderung in Hannover ohne entsprechende Genehmigung kann schwerwiegende Folgen haben:

  1. Bußgelder: Bis zu 50.000,– € bei nicht genehmigtem Wohnraum oder Ferienwohnungen
  2. Nutzungsuntersagung: Sofortige Einstellung der neuen Nutzung durch die Bauaufsicht
  3. Nachträgliche Genehmigungspflicht: Höhere Planungskosten durch komplexere Bestandsaufnahme
  4. Versicherungsschutz gefährdet: Ablehnung der Schadensregulierung bei nicht genehmigten Nutzungen
  5. Dreifache Gebühren: Bei nachträglicher Prüfung ohne vorherige Genehmigung

Besonders in Hannover wird streng kontrolliert, da die Stadt als Landeshauptstadt Vorreiter bei der digitalen Überwachung von Baugenehmigungen ist.

Nutzungsänderung in Hannover beantragen – mit Planeco Building

Als spezialisiertes Unternehmen für Nutzungsänderungen in Hannover bietet Planeco Building Ihnen umfassende Unterstützung bei allen Anträgen auf Nutzungsänderung:

  • Erstberatung: Umfassende Analyse Ihres Vorhabens
  • Über 1.400 erfolgreiche Bauanträge: Bewährte Expertise in ganz Deutschland
  • Volle Preistransparenz: Keine versteckten Kosten
  • 14–21 Tage Bearbeitungszeit: Schnelle Antragserstellung
  • Rundum-Service: Architektur, Statik, Brandschutz und mehr
  • Bundesweit aktiv: Lokale Expertise in Hannover mit bundesweiter Erfahrung

Wir kennen die Besonderheiten der hannoverschen Bauaufsicht und die Anforderungen des digitalen Bauportals. Unser eingespieltes Team aus erfahrenen Architekten und Fachplanern begleitet Sie persönlich von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Genehmigung.

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FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine Nutzungsänderung in Hannover?

In Hannover variieren die Bearbeitungszeiten je nach Verfahrensart: Bauvoranfragen benötigen 3–8 Wochen, während vollständige Baugenehmigungen aufgrund der aktuellen Auslastung bis zu 140 Tage dauern können. Die Vollständigkeitsprüfung erfolgt binnen 3 Wochen nach digitalem Eingang.

Welche Unterlagen brauche ich für eine Nutzungsänderung in Hannover?

Für eine Nutzungsänderung in Hannover benötigen Sie: amtliches Antragsformular über das Bauportal, Betriebsbeschreibung, Lageplan mit Katasterauszug, Bauzeichnungen mit alter und neuer Nutzung, Bauzahlenberechnung, Stellplatznachweis und gegebenenfalls Brandschutz- sowie Standsicherheitsnachweise.

Ist eine Nutzungsänderung in Hannover digital zu beantragen?

Ja, seit dem 1. Januar 2024 müssen alle Bauanträge in Hannover digital über das Online-Portal eingereicht werden. Die Authentifizierung erfolgt über die BundID mit Online-Personalausweis oder Elster-Zertifikat. Hannover war Vorreiter bei der verpflichtenden digitalen Antragstellung.

Wann ist eine Nutzungsänderung in Hannover verfahrensfrei?

Eine Nutzungsänderung ist in Hannover verfahrensfrei, wenn das öffentliche Baurecht an die neue Nutzung keine anderen oder weitergehenden Anforderungen stellt. Dies betrifft häufig die Schaffung von Wohnraum. Trotz Verfahrensfreiheit müssen alle baurechtlichen Vorschriften eingehalten werden.

FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen

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